Jul 30

Oder auch am Anfang war der Schlepptop. Heute werden die Begriffe Laptop und Notebook synonym benutzt, dass sich hier keiner wundert wenn ich mal hin und her wechsele.

1979 erblickte der erste Laptop das Licht der Welt und sein Erschaffer Bill Moggridge gab ihm den Futuristischen Namen GRiD Compass 1100. Dieser Wunderknabe hatte damals immerhin schon einen Intel 8086 Prozessor, ganze 8 Megaherz, und eine Auflösung von 320×200 Pixel bei einem Festplattenvolumen von 340 Kilobyte, also 0,34 Megabyte.

Vielleicht rechtfertigten die stolzen 5 Kilogramm  Gesamtgewicht (ohne Laufwerk) im Pilotenkoffer den Kaufpreis von 8.000 bis 10.000 Dollar. Dieser wackere Bursche hat aber schon die Erde von oben gesehen, denn die NASA hat ihn natürlich gleich in ihr Space Shuttle Programm etabliert.

Um diese Zeit, also 1981, hatten die üblichen Notebooks die Ausmaße eines Reisekoffers und dabei nur einen 5 Zoll Bildschirm, jedoch kam dann 1983 der erste leichte Laptop auf den Markt. Nur 4 Kilogramm!

Farbe kam dann gegen 1990 dazu und bis heute hat sich diese rasante Entwicklung nicht aufhalten lassen.

Vom Subnotebook bis zum Desknote reicht heute die Gewichtssparte. Immerhin eine Spanne von 700 Gramm bis 8 Kilogramm.

Heute geht der Trend des Mobilen allerdings wieder zurück, und das Augenmerk liegt wieder im Vergleich mit dem Desktop PC.

Viele Nutzer wollen einfach nur die Möglichkeit haben den Rechner schnell ab- und woanders wieder aufzubauen ohne ein Auto dafür zu brauchen. Daneben soll er aber ähnliche Leistung wie ein Desktop PC bringen. Dabei bleibt leider der eigentliche Vorteil des Notebooks auf der Strecke, nämlich lange Akku Laufzeit und zumindest temporäre Unabhängigkeit von einer Steckdose.

Desknotes sind beispielsweise garnichtmehr darauf ausgelegt ohne einen Stromanschluss betrieben zu werden.

Auf dem Markt liegt der Kaufanteil von Laptops gegenüber Desktop PCs inzwischen bei ca. 70%.

Die gängigen Hersteller sind, Dell, Hewlett-Packard, Toshiba, Lenovo (früher IBM), Acer, Fujitsu Siemens, Sony, Apple, LG, Packard Bell, NEC, BenQ, Samsung und Panasonic.

Ich persönlich bevorzuge das Thinkpad von IBM sowie das Samsung NC10, da ich damit schon sehr gute Erfahrungen bezüglich Hardware gemacht habe was Robustheit und Performance angeht. Aber die Teile sind auch entsprechend teuer.