Computer sind ja aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken; dabei war dieses „Phänomen“ vor ein paar Jahren in Privathaushalten noch gar nicht so weit verbreitet. Hier ein kurzer Überblick, wie es dazu kam und welche Phasen vorher durchlaufen wurden, bis der Computer zum Massenmedium wurde.
Ganz allgemein kommt der Begriff „Computer“ erstmal aus dem Lateinischen (computare) und bedeutet zusammenrechnen. Damit wäre auch schon die wesentliche Eigenschaft oder Funktion eines Computers benannt. Ein Computer kann durch Rechnungen Daten verarbeiten. Früher beschränkte sich das noch eher auf die Zahlenbereiche, mittlerweile können aber die verschiedensten Arten von Daten oder Informationen verarbeitet werden.
Die Entwicklung von Rechenmaschinen und Computern ging und geht immer noch sehr schnell; so dass eine Aufzählung aller einzelnen Erfindungen zu umfangreich wäre; deswegen an dieser Stelle nur die wichtigsten Eckdaten:
Natürlich gibt es Rechensysteme, -prinzipien und einfache –maschinen bereits seit Jahrtausenden, wenn man aber nicht ganz so weit zurückschauen möchte, kann man sagen, das die moderne Computerentwicklung mit der Erfindung der Analytic Engine (eine mechanische Rechenmaschine) 1833 durch den englischen Mathematiker Charles Baggage.
Der nächste größere Schritt der Computerentwicklung vollzog sich im Jahr 1938 durch Konrad Zuse, der mit der Zuse Z1, ein Computermodell herstellte, das im Aufbau einem modernen Computer schon recht ähnlich war und weiterhin das Nachfolgermodell Zuse 3 (1941).
Die Entwicklung eines Transistors von den Nobelpreisträgern (für Physik 1956) John Bardeen, Walter Brattain und William B. Schokley im Jahr 1947 wurde für Computer richtungsweisend.
Die erste Tendenz Computer daheim zu verwenden, zeichnet sich 1949 mit dem Computer „Simon“ von Edmund Berkeley ab.
Seit den 1950er Jahren kann man dann von einer Serienproduktion von Computern sprechen. Von da ab entwickelten sich die Computer und die Spiele dazu Schlag auf Schlag. Mehr Kapazität, mehr Leistung, bessere Performance.
Und was man heute in den Regalen an Hardware vorfindet, ist schon in ein paar Monaten oder Wochen überholt. Keine Produktsparte ist so kurzlebig wie die der Elektronik.